Pressestimmen zu den CDs


Über „Intensidad“ von Shurano

… ein außergewöhnlicher Flamenco Nuevo. Urlaubsfeeling und heiße Rhythmen für die heimischen vier Wände.

OXMOX, Hamburger Szene Magazin, Mai 2008

Ricardo Volkert singt in der Art eines Cantautors, mal gefühlvoll und romantisch, mal rhythmisch und voller Lebensfreude, spanische, andalusische und karibische Lieder. Wunderschöne Poesie bekannter Dichter wird in ebensolche Musik verwandelt.

Anda! Zeitschrift für Flamenco, Ausgabe Nr. 77, April/Mai 2008

Mit „Intensidad“ hat Ricardo Volkert mehr als eine persönliche Liebeserklärung an den Süden geliefert. Intensidad ist eine berührende und impulsive Mischung aus Poesie und Musik, aus Lebensfreude und Weltschmerz. (…)ein außergewöhnliches Hörerlebnis.

Starnberger SZ vom 19.02.2008

Die Gruppe „Shurano“ hat eine bezaubernde Flamenco-CD herausgebracht

Starnberger Merkur vom 21.02.2008

Von wegen Schönwettermusik. Im Flamenco geht’s durchaus zur Sache, musikalisch und textlich. „Intensidad“ (zu deutsch „Nachdruck“) gab diesem intensiven, impulsiven Album den Titel und ist Programm. Doch das Trio sorgt mit feiner Instrumentierung dafür, dass die Sonne hörbar bleibt.

Weilheimer Merkur vom 28.02.2008

Eine sehr interessante Klangreise unternimmt das Trio um den Sänger und Gitarristen Ricardo Volkert. Poesie von Federico García Lorca und Rafael Alberti stehen ebenso auf dem Programm wie die des cubanischen Dichters Nicolás Guillén. Temperamentvoll gelingt es dem Trio Shurano, den aufmerksam ausgesuchten Texten Leben einzuhauchen. Cellist Mathis Mayr, der häufig die Aufgabe des Bassisten übernimmt, und Percussionist Jürgen Schneider sind mehr als nur Begleiter des leidenschaftlich aufspielenden Ricardo Volkert. Einige echt spanische Stimmen sowie Cajonspieler Rafael Caro sorgen für ein stimmiges Ambiente, die Ausgelassenheit bei den Aufnahmen überträgt sich mit wunderbarer Leichtigkeit auf den Hörer. Ein rundes Konzept und die perfekte musikalische Umsetzung machen diese ungewöhnliche Arbeit zu einer echten Empfehlung.

Rolf Beydemüller im „Folker!“ (Juli/August 2008, S. 89)

Der Titel verspricht nicht zuviel. Intensiv ist diese CD auf jeden Fall. Und zwar auf ganz eigene Art und Weise. Shurano ist zunächst das Trio um den Gitarristen und Sänger Ricardo Volkert, mit Mathis Mayr am Violoncello und Jürgen Schneider als Perkussionist. Ergänzend kommen Choristen, Jaleos, Cajón und Kastagnetten dazu. Shurano präsentiert elf Stücke. Gedichtvertonungen, Lyrik der spanischen und südamerikanischen Dichter wie Cesar Vallejo, Federico García Lorca, Àngel Gonzales und Rafael Alberti. Jede Art von Betulichkeit ist diesen musikalischen Einkleidungen allerdings fremd. „Quiero escribir, pero me siento puma“ („Als Puma fühl ich mich statt dass ich schriebe”): Zeilen wie diese aus dem eröffnenden Sonett „Intensidad y altura“ aus der Feder Vallejos kommen mit so wildem, mitreißendem Überschwang daher, dass einem als Vergleich alsbald die Flamenco-Neuerer Ojos de Brujo in den Sinn kommen. Zumal das Trio Shurano oft klingt wie eine wesentlich größere Besetzung. Das Cello ist mal Bass, mal Melodiestimme, mal Bassgitarre, mal Streichinstrument. Ricardo Volkert verfügt als versierter Flamencogitarrist nicht nur souverän über Idiome und Estilos dieser faszinierenden Musik. In seinen Kompositionen und Vertonungen ist des Öfteren ein Schuss Pop-Appeal enthalten, was zuweilen in regelrechten Ohrwürmern resultiert. Seine Stimme als Sänger ist ausdrucksstark, emphatisch und intensiv, auch in romantisch kontemplativen Passagen. Das Booklet hält ausgezeichnete deutsche Übertragungen der im Original spanisch gesungenen Texte parat. Ein beflügelndes, unter die Haut gehendes Album.

Thomas Kraus im Fachmagazin „Akustik Gitarre“, 5/08, S. 28


Über „Los Dias del Pez Rojo“ von Shurano

Verwunschene Seelen
Andalusiens Weite: Ricardo Volkerts aktuelle CD
Mit Stefan Purm und anderen Gastmusikern legt er mit seiner jüngsten CD eine Scheibe vor, die eben all jene Attribute eines Gitarristen in sich vereint, die der Flamenco in sich trägt: Melancholie, stille Verzweiflung, pulsierende Wut. Am Ende ist jedoch eine Platte herausgekommen, die mehr eine Liebeserklärung ist – an das Land, die Landschaft, das Leben. Andalusien scheint für Ricardo Volkert wie eine Glücksinsel zu sein, ein Wellness-Center für verwunschene Seelen. Denn nur wer dort auch eine Heimat gefunden hat, kann sich wohl in jene Texte hineinversetzen, die Ricardo Volkert mit Bedacht ausgesucht, mit großem Feingefühl musikalisch und höchst virtuos umgesetzt hat. (…) In einem sanften Liebesflug über die Weite Andalusiens entführt er den Zuhörer mitten hinein in das Herz, das fühlt. Das gehauchte „Te Quiero“ ist Seelensprache. Musikalisch lässt Ricardo Volkert hier, wie auch in den anderen Songs, viel Raum. Nichts gehetztes, nichts Überarrangiertres ist auf der CD zu finden. Vielmehr kosten die Musiker die Texte aus, füllen sie mit Leben, und auch mit Feuer (Rojo!).

So behutsam Ricardo arrangiert, so spielen auch seine Musiker. So zart die Liebesgedichte, so zart auch seine warme Stimme. Sie schmiegt sich den Texten an, fügt Text und Musik zusammen… – die CD ist Seelenbalsam“

Nicole Graner – Süddeutsche Zeitung, 6./7. Dezember 2003

Über „Cante Flamenco“ von Estela Sanz Posteguillo & Ricardo Volkert

Eine wildromantische klassische CD (…) ein außergewöhnliches Hörerlebnis.

Süddeutsche Zeitung

Die zehn Lieder des Albums Cante Flamenco bedienen die ewige Sehnsucht nach Süden – ohne in immer-gut-drauf-Klischees abzurutschen. Von der Leidenschaft, der Kraft und der Wildheit des Flamenco künden die perfekt eingespielten und doch schön ungeschliffenen Duos des virtuosen Gitarristen mit der spanischen Sängerin Estela Sanz Posteguillo: mal lyrisch, mal rasant, mal melancholisch, mal beschwingt. Da wird es Sommer für anspruchsvolle Ohren.

Münchner Merkur

Der klassisch ausgebildete Gitarrist, der in der Vergangenheit vor allem durch interessante Lyrikprojekte auf sich aufmerksam machte, widmet sich bereits seit den 90ger Jahren intensivst dem Flamenco. Seine Arbeit mit der jungen, spanischen Sängerin Estela Sanz Posteguillo zeigt ihn als kundigen, virtuosen Begleiter. Keine Selbstverständlichkeit für einen Nicht-Gitano. Respekt.

Fachmagazin Folker!